Warum sind Bienenwaben sechseckig?

Warum sind Bienenwaben sechseckig?

Bienenwaben sind sechseckig – aber warum?

Bienenwaben sechseckig: Ein Standard auf den Millimeter genau

Bienenwaben sind sechseckig: Ein Standard auf den Millimeter genau!

Die sechseckige Form der Bienenwabe stellt eine große Effizienz dar. Es kommt zum Beispiel zu keinen leeren und damit ungenutzten Zwischenräumen, wie es beispielsweise bei der runden Form der Fall wäre. Es ist jedoch nicht so, dass die Biene die Bienenwabe bereits sechseckig erbaut, sondern die runde Form wählen. Durch die Erwärmung auf etwa 40 Grad verläuft der Wachs in die sechseckige Form so, dass die beste physikalische Form daraus resultiert- und das ist im Umkehrschluss die sechseckige Form, die eine hohe Effizienz und optimale Ausnutzung des vorhandenen Raumes anbietet.

Der Wabenbau der Honigbiene

Der Untergrund wird von den Bienen mit den Fühlern überprüft und wenn dieser geeignet erscheint, werden alle losen Teile und Schmutz zunächst von ihnen abgetragen, bevor das eigentliche Bauen überhaupt begonnen wird. Erkennen sie Ritzen werden diese mit Propolis oder Bienenwachs stabilisiert. Es gibt drei verschiedene Arten von Wabenzellen, das sind zum einen die Arbeiterinnenzellen, Königinnenzellen und zum anderen Drohnenzellen. Ohne weitere Unterstützung bauen die Bienen von allein einen größeren Anteil an Arbeiterinnenzellen aus. Diese haben einen Durchmesser von 5,37 Millimetern und sind 12 Millimeter tief. Drohnenzellen hingegen sind größer, sie haben einen Durchmesser von 6,7 Millimetern und sind sogar 15 Millimeter tief

Die sechseckigen Bienenwaben werden millimetergenau von den Bienen angelegt.

Die Arbeiterinnenzellen werden zum Nachbrüten von Arbeiterinnen sowie für die Einlagerung von Honig und Pollen genutzt. Die Drohnenzellen sind für die Aufzucht von Drohnen und auch zum Speichern von Honig vorgesehen, sie werden fast nie zur Einlagerung von Pollen verwendet. Die natürlichen Wabenabstände liegen bei 35 Millimetern, dieses Maß ergibt sich aus der Zelltiefe und den Wabengassen.

Blütenwiesen für die Honiggewinnung